EIn Film in den Farben Piet Mondrians ... zum Beispiel. Wenn Sie das Lichtspielkino betreten, sehen Sie ihn jedes Mal auf der gesamten Wandfläche rechts neben der Eingangstür. Es ist der schönste und kommerziell erfolgreichste Film des Regisseurs; viele Kinoliebhaber träumen von ihm.
Der Regisseur Jean-Luc Godard (1930 – 2022) war einer der legendären und einflussreichsten Erneuerer der Kultur, wie sie in den 1960er Jahren die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft erfasst hat. In seinen Filmen ging es ihm darum, möglichst Vieles anders zu machen als im konventionellen Kino. Dabei nahm er Vieles vorweg, was andere Denker und Künstler erst 20 bis 30 Jahre später formulierten und darstellten. „Elf Uhr Nachts“ (im Original: "Pierrot le Fou") ist, wie auch andere Filme Godards, auf der Höhe der Kunst der 1960er Jahre.
Ein Film wie ein Traum oder ein Tagtraum zumindest, ein Film voll von freien Assoziationen. Er erzählt zwar eine Geschichte: die von zwei Menschen, die sich verlieben und aus der Gesellschaft ausbrechen wollen. Aber Godard ging es nie darum, was er erzählte, sondern darum, wie er es erzählt. Und so wird diese Geschichte überlagert von einem Netz aus Zitaten, Verweisen, Anspielungen und Assoziationen aus Kunst, Dichtung, Film und Trivialkultur, die aus diesem Film etwas ganz anderes machen als eben eine „normal“ erzählte Geschichte. Die Freiheit der Darstellung ist einzigartig - und hat viele andere Filmemacher beeinflusst, nicht zuletzt, und nur zum Beispiel, Quentin Tarantino.
Am 25. Oktober um 18 Uhr erklingt in der Bamberger Stephanskirche Johann Sebastian Bachs "Orgelmesse". Sie ist eine Sammlung seiner kunstvollsten Choralbearbeitungen für Orgel, umrahmt mit dem beeindruckenden Präludium und Fuge Es-Dur.
Bach vertonte darin die deutschsprachigen Kirchenlieder, die Martin Luther für den evangelischen Gottesdienst geschrieben hatte. Viele dieser Choräle werden heute kaum noch gesungen. Der musica-viva-chor bamberg singt daher jeweils zunächst den Choral in einem Satz Bachs, im Anschluss daran spielt Dekanatskantor Michael Goos stets das dazugehörige Choralvorspiel auf der Mühleisenorgel.
Der Eintritt ist frei.
Das Blechbläserquintett Harmonic Brass begeistert seit 1991 sein weltweites Publikum. Gastspiele in der Carnegie Hall oder dem Gewandhaus Leipzig zeugen von der hohen Qualität des Ensembles, dessen Mitglieder zu den Spitzenkönnern ihres Fachs zählen. Am 18. Oktober gastieren Harmonic Brass um 17 Uhr in der Bamberger Stephanskirche. In ihrem Programm "Powerplay" liefern sie sich einen spektakulären Klang-Wettstreit mit der Orgel, gespielt von Dekanatskantor Michael Goos. Karten für dieses Konzert gibt es für 10 bis 25 € unter www.eventfrog.de/powerplay. An der Abendkasse kosten die Tickets zwischen 12 und 27 €.
Eine Veranstaltung der katholischen und evangelischen Erwachsenenbildung.
Näheres zum Weltacker des Bunds Naturschutz einschließlich des Standorts (nahe der Kleingartenanlage am Sendelbach) finden Sie hier.
Die Zusammenarbeit mit unseren katholischen Geschwistern wird ausgebaut - wie Sie sehen, gibt es neben den Kinder- und Familiengottesdiensten in Philippus auch ökumenische Kinderkirchen-Veranstaltungen in St. Urban, zu denen alle Familien herzlich eingeladen sind.
In St. Stephan ist weiterhin Kindergottesdienst parallel zum Hauptgottesdienst um 9.30 Uhr - außer an Tagen mit einem Familiengottesdienst.
Nu gibt es, nach langer Pause, wieder einen neuen Schnipselgottesdienst. Schauen Sie gerne rein und feiern Sie mit. Der Titel lautet: Freiheit.
Einmal im Monat mittwochs um 18 Uhr - ca. eine Viertelstunde lang. Nächster Termin: 21. Oktober.
