Nora Gomringer & Verena Marisa 

präsentieren einen Abend mit Gedichten und Theremin 

Freitag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, St. Stephan

Eintritt: 20 €, ermäßigt 16 €; Karten ab Mitte September beim bvd und an der Abendkasse

 

Eine Begegnung mit einer riesigen Heuschrecke vor vielen Jahren brachte die preisgekrönte Lyrikerin Nora Gomringer zur Hinterfragung des irdischen Seins und der Vielgestaltigkeit von Religion, jenem „geschmacksverstärkenden, mal verträglichen, mal unverträglichen Glutamat des Seins“. Nora Gomringer schreibt Gedichte über Gott – (k)eine Seltenheit im Literaturbetrieb. Ihre Texte sind keine brave Erbauungsliteratur, sondern nähern sich mit Witz und Hintergründigkeit den großen Themen des Lebens. Mit der Komponistin und Musikerin Verena Marisa präsentiert sie ein Programm mit Theremin und Texten, das sich augenzwinkernd um das Gläubigsein, das Wundern und Wünschen rankt. 

 

Nora Gomringer, 1980 geboren, hat zahlreiche Lyrikbände vorgelegt und schreibt für Rundfunk und Feuilleton. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen, Auslandsstipendien und Lehraufträgen erhielt sie u.a. 2015 den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2022 den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis. Sie leitet in Bamberg das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia.

Verena Marisa, 1984 geboren, ist eine deutsch-brasilianische Komponistin und Soundkünstlerin und eine der wenigen Interpreten am Theremin. Als erste Thereminspielerin hat sie ein Soloprogramm für Theremin und Loopstation komponiert und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

 

 

Am Samstag, 8. Oktober, zeigen wir wieder um 19.30 Uhr einen Filmklassiker in der Stephanskirche: David Lynchs Film "Der Elefantenmensch" aus dem Jahr 1980.

In diesem - ganz geradlinig erzählten - Film geht es um die (wahre) Geschichte von John Merrick aus dem 19. Jahrhundert, der durch eine Krankheit deformiert war und daher "Elefantenmensch" genannt wurde. Sein Leben wird zu einer Achterbahnfahrt zwischen Jahrmarktsschauen, wissenschaftlichen Untersuchungen und schließlich Akzeptanz und sogar Berühmtheit in der englischen Gesellschaft. Denn für die, die es sehen wollen und können: In diesem Menschen steckt eine empfindsame und liebevolle Seele, eingesperrt in einen defizitären Körper. Insofern erzählt Lynch hier eine durchaus emotionale Geschichte über Menschlichkeit und den - guten und schlechten - Umgang mit dem vermeintlich Andersartigen, die bis heute beeindruckt und aktuell geblieben ist.

Die Aufführung beginnt wie immer mit einer Einführung von Pfr. Dr. Schneider und ist eine Zusammenarbeit mit dem Odeon-/Lichtspielkino. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Ab Sonntag, dem 25. September, wird der Gottesdienst in Philippus bis auf Weiteres um 11 Uhr beginnen. Die bisherige Gottesdienstzeit, die unter anderem von einem mittlerweile nicht mehr aktuellen Busfahrplan unterstützt wurde, ändert sich damit. Somit findet in unserer Kirchengemeinde in der Zeit der Vakanz der Philippus-Stelle, die voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres enden wird, an jedem Sonntag ein 11-Uhr-Gottesdienst statt: alle 14 Tage in St. Stephan und, alternierend, alle 14 Tage in Philippus. An Sonntagen, an denen in Philippus Gottesdienst ist, wird es bis zum Ende der Vakanz damit weiterhin keinen 11-Uhr-Gottesdienst in St. Stephan geben.
Der Kirchenkaffee in Philippus findet weiterhin nach dem Gottesdienst statt.
Die Gottesdienste im Klinikum am Bruderwald, die mit Philippus alternieren, werden allerdings weiterhin um 10.35 Uhr fortgesetzt.
Der 25. September wäre normalerweise der Termin für das Gemeindefest in Philippus gewesen; dieses wird in diesem Vakanz-Jahr in einen mittäglichen Gemeindebrunch umgewandelt, der nach dem erstmaligen 11-Uhr-Gottesdienst stattfinden wird.

Seit Sonntag, 6. Februar, ist die Kunstinstallation "Gimme Shelter" der Münchner Künstlerin Brigitte Schwacke in der Stephanskirche zu sehen. Die zweiteilige Installation besteht aus Draht. Ursprünglich war geplant, sie im Mai wieder abzuhängen. Inzwischen haben sich aber neue Aspekte ergeben bzw. ist eine Diskussion in Gang gekommen, wie wir in St. Stephan und wie auch insgesamt die Bayerische Landeskirche mit diesem Werk weiter verfahren wollen. Der momentane Stand ist, dass Brigitte Schwackes Installation noch eine Weile in der Kirche hängen wird, zumindest bis die Diskussionsprozesse abgeschlossen sind. Wir wünschen Ihnen damit - erst einmal - weiterhin viel Freude beim Betrachten dieses Werks.

Auch unter den anhaltenden Corona-Bedingungen setzen wir unsere wöchentlichen Andachten auf unserer Homepage fort; umrahmt werden Sie weiterhin von Musik, die Ingrid Kasper für Sie eingespielt hat. Sie finden Sie, indem Sie hier klicken; indem Sie auf den Hinweis unten rechts auf dieser Startseite klicken; oder indem Sie im Menü auf "Kirchengemeinde - Veranstaltungen - Wochenandacht" gehen.