Wie wollen wir in Bamberg miteinander leben? Wie gehen wir mit Verletzlichkeit, unterschiedlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Konflikten um? Und was braucht es für ein Miteinander, das nicht von Härte und Abgrenzung, sondern von Verbundenheit geprägt ist?
Diesen Fragen widmet sich der Verein Freund statt fremd e. V. in Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Bamberg bei einem besonderen Abend mit der Autorin und Journalistin Alice Hasters. Am Donnerstag, 17. September 2026, um 19 Uhr ist sie zu Gast im Kapitelsaal des Stephanshofs in Bamberg.
Im Mittelpunkt steht ihr neues Buch „Anti Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten“, das im April erschienen ist. Hasters beschreibt darin einen gesellschaftlichen Wandel, in dem Härte zunehmend als Stärke gilt, während Menschen, die als verletzlich oder „zu empfindlich“ wahrgenommen werden, abgewertet werden. Sie fragt, was mit einer Gesellschaft passiert, in der Sensibilität als Schwäche und das Recht des Stärkeren als selbstverständlich gilt – und stellt dieser Entwicklung die Bedeutung von Verbundenheit und Zusammenhalt entgegen.
Im Anschluss an die Lesung lädt ein moderiertes Gespräch mit Alice Hasters dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. Fragen und Impulse aus dem Publikum sind willkommen.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Spenden, mit denen Sie die Arbeit von Freund statt fremd e. V. und unsere Angebote für Begegnung und Teilhabe unterstützen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Freund statt fremd e. V. und dem Evangelischen Dekanat Bamberg und wird durch den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg gefördert. Alice Hasters ist Autorin und Journalistin.
17. September 2026 | 19 Uhr
Kapitelsaal des Stephanshofs, Stephansplatz 5, 96049 Bamberg
