Geschichte


Die Stephanskirche thront zentral auf dem Stephansberg . Nach der Legende hat die hl. Kunigunde den Bau bezahlt, wie es das Relief am Kaisergrab es erzählt. 1020 wurde sie von Papst Benedikt VIII. geweiht, der damals gerade in Bamberg weilte. Von dieser Kirche ist nichts mehr erhalten. Der älteste Teil der jetzigen Kirche ist der Turm aus dem 13. Jahrhundert. Ein 1626 von Giovanni Bonalino mit dem Chor begonnener Neubau konnte wegen des Dreißigjährigen Krieges zunächst nicht vollendet werden. Erst als die Kriegsfolgen überwunden waren, konnte 1677 Antonio Petrini mit der Fortführung beauftragt werden. Ein Westflügel mit beachtlicher, wenn auch nur von wenigen Stellen aus sichtbarer Fassade und ein Querhaus bilden mit dem Chor zusammen ein gleicharmiges Kreuz. Die Vierung in der Mitte zeigt ein Stuckrelief, das das Martyrium Stephans darstellt und 1688 von Johann Jakob Vogel geschaffen wurde. 1808 wurde die säkularisierte und eines Teils ihrer Ausstattung beraubte Kirche der evangelischen Gemeinde Bambergs zur Verfügung gestellt. Die Innenrenovierung von 1987 mit ihrer einheitlichen Weißfassung hat der Wirkung von Licht und Raum in der Stephanskirche gutgetan. 1986 wurde vom Künstler Jürgen Goerz der heutige Mittelspunktsaltar nebst Taufstein und Ambo in die Kirche eingefügt.


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