Die Geschichte der Orgel

Trotz der nur spärlich existierenden Berichte lässt sich zeigen, dass etwa 1710 ein Instrument, vermutlich durch den Bamberger Orgelbauer Adam Philipp Schleich, oder den Würzburger Meister Johann Hoffmann, aufgestellt wurde. Zu ihm gehört auch der vordere, sichtbare Teil aus Holz - der Orgelprospekt - mit seinen reichhaltigen Verzierungen und Figuren im mainfränkischen Stil, wie er unverändert noch heute bewundert werden kann. Dieser Prospekt ist einer der wertvollsten Oberfrankens und wird in der Literatur als der „Schönste der Bamberger Barockorgeln“ bezeichnet. Heute zählt er außerdem zu den letzten noch existierenden Barockprospekten in Bamberg und stellt somit ein Kulturgut von erheblichem Wert in der Weltkulturerbestadt dar.

Das dahinter stehende Orgelwerk wurde im Laufe der Zeit erneuert und mehrfach verändert. So wurde 1892 ein neues Instrument des Orgelbauers G. F. Steinmeyer angeschafft, das 1942, ebenfalls durch die Werkstatt Steinmeyer, erweitert wurde. Im Jahre 1966 erfolgte ein Neubau durch die Orgelbaufirma Ott, an dem in den 90er Jahren erhebliche Veränderungen und Umbauten vorgenommen wurden. Seit dem 27.04.2008 erkling nun die neue Orgel aus der Werkstatt Konrad Mühleisen.

Für weitere Informationen zum Thema ist beim Orgelbau-Förderverein St Stephan e.V. das Heft "Die Geschichte der Orgeln von St. Stephan – Zeitreise zu einem Kunstwerk, zweite überarbeitete und erweiterte Ausgabe" für 5,-- € (zuzügl. Versandkosten) zu beziehen.

 

 


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